Thailand: Tag 7 - Khao Sok Dschungelwanderung
Heute stand das Highlight für Khao Sok an: eine Dschungelwanderung im Khao Sok Nationalpark.
Unsere beiden Guides holten uns ab und mit zwei anderen Touris fuhren wir in den Dschungel. Der Plan war eine Wanderung durch den Dschungel, dabei ein bisschen Flora und Fauna bestaunen, Pause mit Schwimmen im Fluss und Curry kochen sowie einer abschließenden Nachtwanderung zurück. Die Nachtwanderung war natürlich das Highlight, aber der Reihe nach.




Viele coole Tiere gab es zu sehen. Die Flying Lizards fand ich super cool, die spannen ihre Flügel aus um zu gleiten. Auch die Flatidae, dieses weiße laufende Büschel, war putzig. Aber am coolsten (zumindest tagsüber) war definitiv die Affenfamilie, die um uns herum kletterte.
Der südliche Brillenlangur 🤓
Auch was Pflanzen betrifft gab es hier einiges abzustauben. Eine Wurzel, die nach Ingwer schmeckte und Blätter, die nach Zimt riechen. Waren beides aber andere Arten. Auf dem Weg zum Camp haben wir dann parallel auch ein bisschen Feuerholz gesammelt, große Blätter, in denen der Reis gekocht wird sowie Bambusrohre, die später als Kochtopf und Teller dienen. Bambus mal wieder - der absolute Alleskönner.



Im Camp angekommen sind wir erstmal zur Abkühlung in den Fluss gesprungen. Danach wurde gekocht. Im Bambus wurde wie gesagt das Reis und Curry überm Feuer gekocht, was super lecker war.




Nach dem Essen war es auch schon dunkel und wir machten uns auf den Rückweg für die Nachtwanderung. Und das war schon mindestens aufregend, hätte ich ohne die Guides auf jeden Fall nicht gemacht, denn hier haben sich nochmal andere Tiere gemeldet.









Skorpione (die im UV Licht leuchten), Schlangen, Taranteln und ein Insekt, dass wie ein Stock aussieht. Alles dabei. Und ich bin nach wie vor super beeindruckt von unseren Guides, die mit ihren Lampen im Stockdunkeln den Wald abgescannt haben um die Tiere zu finden, während wir oft erstmal ein paar Sekunden dumm in den Lichtkegel starren mussten um überhaupt was zu erkennen. Süß war auch, wie sie selbst dabei immer noch eine riesige Freude an den Funden hatten und für sich Fotos und Videos machen wollten. Das hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben uns gut aufgehoben gefühlt.
Am Ende mussten wir uns wohl ein bisschen beeilen. Scheinbar gab es Spuren von einem Elefanten oder einem Babyelefanten und dann wird es wohl eher gefährlich. Gegen Ende kamen uns auch noch Parkranger entgegen, die dafür sorgen, dass die Elefanten nicht ins Dorf laufen und alle Gärten wegfressen.
Auf jeden Fall eine sehr coole Erfahrung und jetzt schon eins der Highlights dieser Reise.